MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

03.04.2025 / 07:35 Uhr

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

FREITAG: In Schanghai und Hongkong bleiben die Börsen wegen des Totengedenktags (Qingming) geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Die USA werden einen pauschalen Zoll in Höhe von 10 Prozent auf alle Importe verhängen und noch höhere Zölle bei anderen Länder erheben, die das Weiße Haus als schlechte Handelsakteure ansieht. US-Präsident Donald Trump erklärte bei seiner Pressekonferenz, dass er in Kürze ein Dekret über "reziproke Zölle" unterzeichnen werde. "Wir werden von anderen Ländern das verlangen, was sie von uns an Zöllen verlangen", sagte Trump. "Reziprok, das heißt, sie tun es uns an und wir tun es ihnen an, ganz einfach, einfacher geht es nicht." Trump sagte, ab Mitternacht werde ein Zoll in Höhe von 25 Prozent auf alle im Ausland hergestellten Automobile erhoben. Der neue Zollplan ist eine Kombination aus zwei Vorschlägen, die in den vergangenen Tagen von seinen Beratern diskutiert wurden: universelle Zölle oder länderspezifische Zölle. Trump hielt eine Tabelle mit einer Liste von Ländern in der Hand. Er las von der Liste ab, mit den Zöllen, die die Länder den USA auferlegten, und kündigte dann den Zoll an, den die USA als Antwort erheben werden. Er sagte, dass die USA "einen vergünstigten Gegenzoll" erheben würden, weil die USA freundlich seien. Für China würden die USA einen Zoll von 34 Prozent erheben, für Europa von 20 Prozent und für Japan von 24 Prozent. "Diese Zölle werden uns ein Wachstum bescheren, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben", sagte Trump. Er wies darauf hin, dass Unternehmen nur dann keine Zölle zahlen müssten, wenn sie ihre Produkte in den USA herstellten. Trump sagte, die Zölle seien "freundlich", weil sie nicht direkt mit den Zöllen vergleichbar seien, die andere Länder den USA auferlegten, und die meisten seien sogar viel niedriger.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

07:00 DE/Grenke AG, Neugeschäft 1Q

10:00 DE/Aurubis AG, HV

10:00 DE/DHL Group (ehemals Deutsche Post), Kapitalmarkttag

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- CH 
    08:30 Verbraucherpreise März 
          PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+0,5% gg Vj 
          zuvor:    +0,6% gg Vm/+0,3% gg Vj 
- IT 
    09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe März 
          PROGNOSE:     52,5 
          zuvor:        53,0 
- FR 
    09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
          (2. Veröffentlichung) März 
          PROGNOSE:     46,6 
          1. Veröff.:   46,6 
          zuvor:        45,3 
          Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:     47,0 
          1. Veröff.:   47,0 
          zuvor:        45,1 
- DE 
    09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
          (2. Veröffentlichung) März 
          PROGNOSE:     50,2 
          1. Veröff.:   50,2 
          zuvor:        51,1 
          Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:     50,9 
          1. Veröff.:   50,9 
          zuvor:        50,4 
- EU 
    10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
          (2. Veröffentlichung) März 
          PROGNOSE:     50,4 
          1. Veröff.:   50,4 
          zuvor:        50,6 
          Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:     50,4 
          1. Veröff.:   50,4 
          zuvor:        50,2 
 
    11:00 Erzeugerpreise Februar 
          Eurozone 
          PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,0% gg Vj 
          zuvor:    +0,8% gg Vm/+1,8% gg Vj 
- GB 
    10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
          (2. Veröffentlichung) März 
          PROGNOSE:     53,2 
          1. Veröff.:   53,2 
          zuvor:        51,0 
- US 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 228.000 
          zuvor:    224.000 
 
    14:30 Handelsbilanz Februar 
          PROGNOSE: -123,4 Mrd USD 
          zuvor:    -131,4 Mrd USD 
 
    15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) März 
          PROGNOSE:     54,2 
          1. Veröff.:   54,3 
          zuvor:        51,0 
 
    16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe März 
          PROGNOSE:     52,9 Punkte 
          zuvor:        53,5 Punkte 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               22.172,00  -1,8% 
E-Mini-Future S&P-500      5.553     -2,8% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  19.118,50  -3,2% 
Nikkei-225 (Tokio)        34.589,07  -3,2% 
Hang-Seng (Hongk.)        22.835,91  -1,6% 
Schanghai-Comp.            3.333,09  -0,5% 
 
Mittwoch: 
DAX               22.390,84  -0,7% 
DAX-Future        22.665,00  -0,4% 
XDAX              22.448,79  +0,3% 
MDAX              27.494,40  -0,7% 
TecDAX             3.613,72  -0,6% 
SDAX              15.313,44  -0,7% 
Euro-Stoxx-50      5.303,95  -0,3% 
Stoxx-50           4.567,35  -0,6% 
Dow-Jones         42.225,32  +0,6% 
S&P-500            5.670,97  +0,7% 
Nasdaq Composite  17.601,05  +0,9% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit heftigen Verlusten rechnen Marktteilnehmer zur Eröffnung des Aktienmarkts. Grund sind die so genannten reziproken Zölle, mit denen US-Präsident Donald Trump nun laut Marktteilnehmern einen regelrechten Handelskrieg heraufbeschwört. Die meisten Importe aus der EU werden mit einem Zoll von 20 Prozent belegt, für Einfuhren aus anderen Ländern verhängt er bis zu 50 Prozent Zoll. Und zusätzliche Zölle will Trump noch auf Pharmaprodukte und Halbleiter einführen. Komme es nun zu Verhandlungen oder Gegenmaßnahmen?, fragt Marktstratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank. "Der Markt sieht die Inflationsgefahr, preist aber niedrigeres Wachstum ein", fasst er die Reaktion an den Börsen zusammen. Zölle drückten die Margen der Unternehmen und bremsten die Nachfrage: "im Zweifel beides", wie ein Händler sagt.

Rückblick: Etwas leichter - Vor dem mit Spannung erwarteten Auftritt von US-Präsident Donald Trump hielten sich Anleger zurück. Am späten Mittwoch wollte Trump neue Zölle verkünden. Branchenverlierer waren Pharmawerte mit Abgaben von 1,2 Prozent. Der US-Absatzmarkt sei für Teile des Sektors von sehr hoher Bedeutung - entsprechend hoch sei die Nervosität vor den Zollankündigungen, hieß es. Unter anderem gaben Novo Nordisk 2,6 Prozent nach. In Italien kann die Unicredit (-1%) nun das Übernahmeangebot für BPM (+0,2%) starten. Derweil hält die Credit Agricole (+0,2%) derzeit 9,9 Prozent an BPM über Finanzinstrumente. Die Bank will die Optionen ausüben und damit ihren Anteil auf 19,8 Prozent erhöhen, plant aber kein Übernahmeangebot. Svitzer haussierten um 30,2 Prozent. APMH Invest hat ein Gebot für alle im Umlauf befindlichen Aktien abgegeben. Um 3 Prozent nach oben ging es für Grifols. Kurstreiber waren Berichte, wonach die Übernahmegespräche mit Brookfield wieder aufgenommen würden.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Leichter - Für Bayer ging es 4 Prozent nach unten, FMC büßten 0,7 Prozent ein. Bayer ist über die Tochter Monsanto stark in den USA engagiert, für FMC ist das dortige Dialysegeschäft wichtig. Verkauft wurden auch Rüstungstitel; hier dürfte es sich nach dem Hausselauf lediglich um Gewinnmitnahmen gehandelt haben. Rheinmetall fielen 4,2 Prozent, Hensoldt 1 Prozent und Renk 2,1 Prozent. Nordex (+3,3%) sicherte sich zwei Großaufträge. Nach einer Verkaufsempfehlung durch Quirin brachen Norma um 7,4 Prozent ein.

XETRA-NACHBÖRSE

Im Fokus standen die Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump. Die Umsätze zogen mit dessen Aussagen leicht an, wie ein Händler von Lang & Schwarz berichtete. Bei den Einzelwerten wurden Siemens 0,5 Prozent höher getaxt. Der Konzern erwirbt für 5,1 Milliarden Dollar das US-Unternehmen Dotmatics.

USA - AKTIEN

Fester - Im Vorfeld der nach Börsenschluss angekündigten neuen US-Zölle legten die Indizes erneut zu. Marktbeobachtern zufolge dürften die Akteure darauf gehofft und gesetzt haben, dass die sogenannten reziproken Zölle möglicherweise doch nicht so scharf ausfallen wie befürchtet. Tesla drehten nach anfänglichen Verlusten in Reaktion auf schwache Absatzzahlen kräftig ins Plus und gewannen 5,3 Prozent. Auslöser war ein Bericht, wonach US-Präsident Trump angekündigt haben soll, dass Tesla-Chef Elon Musk in den kommenden Wochen von seiner derzeitigen Rolle als Regierungspartner zurücktreten werde. Am Markt sorgte das für Zuversicht, dass sich Musk wieder stärker um Tesla kümmern dürfte, wo es zuletzt alles andere als rund lief. Rivian verloren 6,0 Prozent. Der Elektroautobauer lieferte weniger Fahrzeuge aus als erwartet, bekräftigte aber die Jahresprognose.

USA - ANLEIHEN

Die Renditen erholten sich etwas von den jüngst deutlichen Abgaben. Die Rendite zehnjähriger Papiere gewann 4,0 Basispunkte auf 4,20 Prozent.

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN          zuletzt        +/- %  0:00 Vortag  Mi, 17:10   % YTD 
EUR/USD           1,0910        +0,8%       1,0828     1,0857   +4,3% 
EUR/JPY         160,8370        -0,1%     161,0315   162,7140   -0,8% 
EUR/CHF           0,9556        +0,1%       0,9551     0,9578   +2,0% 
EUR/GBP           0,8353        +0,3%       0,8331     0,8372   +1,0% 
USD/JPY         147,4240        -0,9%     148,7225   149,8705   -4,9% 
GBP/USD           1,3062        +0,5%       1,3000     1,2968   +3,2% 
USD/CNY           7,1968        -0,4%       7,2270     7,1771   -0,4% 
USD/CNH           7,3133        -0,2%       7,3254     7,2756   -0,7% 
AUS/USD           0,6269        +0,1%       0,6260     0,6301   +1,4% 
Bitcoin/USD    83.740,10        -1,3%    84.829,95  86.392,45   -8,6% 
 

Der Dollarindex verlor 0,4 Prozent. Die US-Währung dürfte weiterhin mit Unsicherheit behaftet sein, hieß es von Pepperstone. Erst einmal gelte es, die Reaktionen der von den Zöllen betroffenen Handelspartner abzuwarten. Der Euro legte zum Dollar zu und notierte bei 1,0850 Dollar. Die ING berichtete von Kaufinteresse im Euro bei Notierungen unter 1,08 Dollar. Die Investoren seien wohl nicht bereit, das Narrativ von den negativen Folgen der US-Zölle für den Euro zu übernehmen, vermuteten die Analysten.

Der Dollar stürzt am Morgen im asiatisch geprägten Handel ab, der Dollarindex verliert weitere 0,7 Prozent. Im Handel wird der Zwiespalt der US-Zölle deutlich. Einerseits heizen diese die Inflation an und erste Analysen rufen daher bereits Zinserhöhungen in den USA aus. Diese Überlegung müsste den Greenback stützen. Andererseits dürften die Zölle das US-Wachstum abwürgen, selbst eine Rezession halten einige Volkswirte nun für denkbar. Dies spricht für sinkende Zinsen. Am Markt wird der Konjunkturpessimismus aktuell höher gehängt.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL            zuletzt  VT-Settlem.        +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          69,96        70,01        -0,1%      -0,05   +1,6% 
Brent/ICE          73,23        73,37        -0,2%      -0,14   -0,6% 
 

Die Ölpreise stiegen leicht. Brent und WTI gewannen bis zu 0,9 Prozent. Die Notierungen würden gestützt von den jüngsten Drohungen Trumps gegen Russland und den Iran, hieß es.

METALLE

METALLE          zuletzt       Vortag        +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     3.146,06     3.134,15        +0,4%      11,91  +18,7% 
Silber (Spot)      30,57        31,46        -2,8%      -0,89  +12,0% 
Platin (Spot)     899,01       911,67        -1,4%     -12,66   +4,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Die anhaltend hohe Unsicherheit trieb Anleger weiter in den "sicheren Hafen" Gold. Der Preis des Edelmetalls markierte erneut ein Rekordhoch. Die Feinunze verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 3.124 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

US-STRAFZÖLLE

Die EU soll an einem Paket kurzfristiger Maßnahmen zum Schutz von Sektoren, die von den geplanten US-Zöllen voraussichtlich am stärksten betroffen sein werden, arbeiten, berichtet Bloomberg. Die Europäische Kommission stelle wirtschaftliche Vorschläge zusammen, die parallel zu Plänen zur Reform einiger Vorschriften und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Blocks in Schlüsselsektoren laufen.

Der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft, Moritz Schularick, sieht weitreichende Folgen der neuen US-Zölle. "Das ist ein schwerer Schock für den Welthandel", sagte Schularick dem Handelsblatt. "Trump legt die Axt an das offene, regelbasierte Handelssystem. Wenn diese Zölle in dieser Form bestehen bleiben, dann ist das eine Zäsur für die Weltwirtschaft, wie wir sie kennen. Dann sind wir in einem anderen Welthandelsregime. Das tut richtig weh, auch den Amerikanern." (Handelsblatt)

Die US-Autoimportzölle werden nach Einschätzung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer zu einer weiteren Verlagerung deutscher Produktion in die USA und zum Jobabbau in Deutschland führen. "Wenn die Zölle langfristig bleiben, werden deutsche Autobauer ihre Produktion weiter in die USA verlagern", sagte der Direktor des CAR Center Automotive Research den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Damit fielen weitere Arbeitsplätze in Deutschland weg.

Südkorea hat "Notfallmaßnahmen" zur Unterstützung von Branchen wie der Automobilindustrie angekündigt, die sich auf die angekündigten US-Zölle beziehen. "Angesichts dessen, dass die Schwere eines globalen Zollkriegs nun Realität geworden ist, müssen wir alle Kapazitäten der Regierung einsetzen, um diese Handelskrise zu überwinden", sagte Südkoreas amtierender Präsident Han Duck-soo.

Erhöhung der US-Zölle auf Importe aus der Europäischen Union wird nach Aussage von Francois Villeroy de Galhau den Rückgang der Inflationsrate in der Eurozone wahrscheinlich nicht aufhalten. Nach Ansicht des EZB-Ratsmitglieds ist nicht zu erwarten, dass die Trump-Zölle die europäische Desinflation wesentlich beeinflussen werden.

Japans Regierung wird seinem Handelsminister zufolge die USA weiterhin auffordern, das asiatische Land von neuen US-Zöllen auszunehmen.

China wird "entschlossene" Gegenmaßnahmen gegen die Zölle der Trump-Regierung auf chinesische Waren ergreifen, um seine Interessen zu schützen, teilte das chinesische Handelsministerium mit.

EZB / EU

Die EU sollte sich nach Aussage der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, von dem Prinzip verabschieden, Entscheidungen nur einstimmig zu treffen.

MUSK / US-REGIERUNG

US-Präsident Trump soll einem Magazinbericht zufolge seinem engsten Kreis, einschließlich Mitgliedern seines Kabinetts, angekündigt haben, dass Elon Musk in den kommenden Wochen von seiner derzeitigen Rolle als Regierungspartner zurücktreten wird. Dies berichtet das Magazin Politico unter Berufung auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen.

HENKEL

hat die Veräußerung seines Geschäfts mit den Handelsmarken in Nordamerika früher als erwartet abgeschlossen. Die Vereinbarung über den Verkauf des Geschäfts an ein Tochterunternehmen von First Quality Enterprises LLC mit Sitz in Great Neck, New York, wurde im Februar 2025 unterzeichnet und die Transaktion konnte laut Henkel zum 1. April 2025 abgeschlossen werden.

SIEMENS

erwirbt für 5,1 Milliarden US-Dollar das US-Unternehmen Dotmatics, einen führenden Anbieter von Forschungs- und Entwicklungssoftware für die Life-Sciences-Branche. Der Technologiekonzern erhöht so den adressierbaren Gesamtmarkt für Industriesoftware um 11 Milliarden Dollar, wie er mitteilte. Verkäufer ist Insight Partners.

VOLKSWAGEN

reagiert auf die US-Zölle. Der Autobauer werde eine "Importgebühr" auf Autos einführen, die von den Autozöllen von 25 Prozent betroffen sind. In dem Memo heißt es weiterhin, dass VW die Lieferungen aus Mexiko per Bahn temporär gestoppt habe. Außerdem würden aus Europa per Schiff ankommende Autos an den Häfen zurückgehalten. Der Schritt sein eine temporäre Anpassung.

GRENKE

hat Neugeschäft und Marge im ersten Quartal gesteigert. Die Nachfrage stieg in allen Kategorien und vor allem in der Region Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH). Das Neugeschäft stieg um 11 Prozent auf 740,6 Millionen Euro. In der DACH-Region legte das Neugeschäft um 21 Prozent zu, im restlichen Westeuropa um 7,2 Prozent.

ROCHE

hat bei seiner Musette-Studie (Phase III) mit einer hochdosierten intravenösen Infusion von Ocrevus (Ocrelizumab) einen Misserfolg verbucht. In der Studie sollte festgestellt werden, ob eine höhere Dosis des derzeit zugelassenen Ocrevus IV 600 mg Menschen mit schubförmiger Multipler Sklerose einen zusätzlichen Nutzen bringen würde. Der primäre Endpunkt der Studie sei nicht erreicht worden, teilte Roche mit und verwies darauf, dass Ocrevus IV 600 mg als optimale Dosis zur Verlangsamung des Fortschreitens der Behinderung gelte.

BOEING

CEO Kelly Ortberg zeigt sich besorgt, dass neue US-Zölle zu einer Eskalation des Handelskriegs führen könnten, was die Exporte des Flugzeugherstellers gefährden könne. Der Luft- und Raumfahrtriese exportiert etwa 80 Prozent der von ihm gebauten Verkehrsflugzeuge.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

April 03, 2025 01:34 ET (05:34 GMT)

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