PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
27.02.2025 / 06:47 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
SONDERVERMÖGEN - Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat sich für einen schnellen Beschluss des Bundestags über ein neues Sondervermögen für die Bundeswehr ausgesprochen, ohne die Schuldenbremse im Grundgesetz anzutasten. "Wenn es verfassungsrechtlich zulässig ist, würde ich einen solchen Schritt unterstützen", sagte Fuest. "Die Schuldenbremse sollte man lassen, wie sie ist, aber die Schaffung eines weiteren Sondervermögens für Verteidigung halte ich für sehr empfehlenswert", sagte der Ökonom. Statt über die Schuldenbremse müsse die Politik die bisherige Ausgabenpolitik grundsätzlich überprüfen und wachstumsorientiert ausrichten. (Augsburger Allgemeine)
CO2-STRAFEN - EU-Kommissionsvizepräsident Stephane Sejourne will schon in der kommenden Woche konkrete Vorschläge dafür vorlegen, wie den europäischen Automobilherstellern Strafzahlungen für das Verfehlen der 2025 verschärften CO2-Grenzwerte erspart bleiben. "Wir prüfen momentan mehrere Optionen, um eine schnelle Lösung ohne eine zwingende Einbeziehung von Europaparlament und Ministerrat zu ermöglichen", sagte Sejourne im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Eine Einbeziehung insbesondere des Parlaments könnte den Vorschlag ausbremsen, weil es dort Widerstand gegen eine Entlastung gibt. Die strikten CO2-Grenzwerte für 2035, inklusive des Verbrenner-Aus, indes will die Kommission indes zumindest noch nicht in Frage stellen. Die im Gesetz eigentlich erst für 2026 vorgesehene Überprüfung der Flottengrenzwerte soll aber ein Jahr vorgezogen werden. "Dann haben wir nicht erst 2027, sondern im kommenden Jahr Ergebnisse", sagte der Franzose. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
BÖRSENGÄNGE - Die chinesische Wertpapieraufsichtsbehörde geht gegen die Notierung kleiner Unternehmen an der New Yorker Börse vor, nachdem sich viele von ihnen als Vehikel für Kursmanipulationen erwiesen haben. Die Zahl der von China genehmigten Anträge für US-Börsengänge hat sich im vergangenen Jahr deutlich verlangsamt und ist von 22 in der ersten Jahreshälfte 2024 auf 11 seit Juni gesunken. Vier Personen, die der chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde nahestehen, erklärten, sie beabsichtige, in diesem Jahr US-Börsengänge chinesischer Unternehmen mit geringer Kapitalisierung und schwachen Fundamentaldaten "strenger zu kontrollieren", da sie diese als anfällig für Marktmanipulationen betrachten. (Financial Times)
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February 27, 2025 00:47 ET (05:47 GMT)
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