Deutscher Auftragseingang stagniert im Februar
04.04.2025 / 08:18 Uhr
Von Hans Bentzien
DOW JONES--Der Auftragseingang der deutschen Industrie hat Februar nur stagniert, dies aber auf Basis eines deutlich nach oben revidierten Vormonatsniveaus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, blieben die Bestellungen auf dem Niveau des Vormonats und lagen kalenderbereinigt um 0,2 (Vormonat: plus 0,1) Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen monatlichen Anstieg um 3,5 prognostiziert. Der für Januar vorläufig gemeldete monatliche Rückgang von 7,0 Prozent wurde auf 5,5 Prozent revidiert. Ohne Großaufträge sanken die Auftragseingänge im Februar um 0,2 Prozent.
Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang zwischen Dezember und Februar um 1,6 Prozent niedriger, ohne Großaufträge stieg er um 0,4 Prozent.
Die Aufträge aus dem Inland sanken im Februar gegenüber dem Vormonat um 1,2 (Januar: minus 12,1) Prozent, die Aufträge aus dem Ausland dagegen erhöhten sich um 0,8 (minus 0,5) Prozent. Dabei sanken die Auftragseingänge aus der Eurozone um 3,0 (minus 1,3) Prozent, während die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 3,4 (plus 0,2) Prozent anzogen.
Im Bereich der Vorleistungsgüter ergab sich ein Auftragsminus von 1,3 (plus 0,2) Prozent. Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang um 1,5 (minus 9,7) Prozent höher und bei den Konsumgütern um 5,2 (plus 1,4) Prozent niedriger.
Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes waren sehr unterschiedliche Entwicklungen zu erkennen. Die Rückgänge der Auftragseingänge in den Bereichen Herstellung von Metallerzeugnissen (saison- und kalenderbereinigt minus 7,4 Prozent zum Vormonat), Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (minus 5,3 Prozent) und der Pharmaindustrie (minus 5,9 Prozent) beeinflussten das Gesamtergebnis negativ. Positiv auf das Gesamtergebnis wirkten sich hingegen die gestiegenen Auftragseingänge im Maschinenbau (plus 3,4 Prozent), im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; plus 3,8 Prozent) und in der Automobilindustrie (plus 0,6 Prozent) aus.
Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com
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